Michi: Wir kamen nachts gegen 22:30 Uhr in Hollywood an und ich muss sagen, ich hatte nicht die beste Laune. Die Fahrerei in und um amerikanische Großstädte gleicht einem Nascar-Rennen. Zugegeben, nicht so schnell, aber alle fahren annähernd die gleiche Geschwindigkeit, aber jeder hat so seine Lieblingsspur. Dazu kommt, das die Fahrbahnmarkierung teils schlecht zu erkennen ist und man manchmal nicht weiß, ob man gerade ne Abfahrt, den Standstreifen oder die Einfahrt zu Starbucks benutzt. Nun wir hatten per Telefon das Hotel reserviert, Kreditkartennummer wurde hinterlegt. Es war schon schwer genug ein Hotel in der Nähe von Hollywood an einem Samstag zu finden. Wir kamen also an und der Fatzke sagt uns, dass das Zimmer storniert wurde weil es Probleme mit der deutschen Kreditkate gab. Sie waren aber zu blöd das Handy zurückzurufen von dem aus gebucht wurde. Also wurde das Zimmer an jemand anderen vergeben. Wir steckten mitten in der Nacht in LA fest, ohne Zimmer, müde und mies gelaunt. Er telefonierte dann ein bißchen rum und fand tatsächlich ein Zimmer. Allerdings nochmal 30km durch die Stadt. Das hat dann zum Glück alles geklappt.

Am nächsten Morgen haben wir uns zeitig um eine günstigere Alternative am Walk of Fame gekümmert und sind umgezogen. Im Auto stellte ich dann fest, dass mein iPhone fehlt. Nochmal rein, hoch aufs Zimmer, das wurde schon gereinigt, keine Handy mehr da. Long Story short – Bye Bye iPhone.

Der Walk of Fame ist bunt und laut, verrückte Menschen wo man hinsieht. Wir sind eingetaucht in diese farbenfrohe Welt und für diesen einen Tag was es auch völlig ok. Für den nächsten Tag hatten wir etwas lustigeres vor. Noch schnell ein neues iPhone besorgt, denn wir waren abhängig vom Navi. Der nächste Tag führte uns in die Universal Studios. Ein Freizeitpark rund um die Studios mit Achterbahn, Wasserrutsche und 3D Animationen. Alles rund ums Fernsehen. Schwerpunkte waren Transformers, Jurassic Park, Simpsons und den Mignons. Ein super toller Tag, einmal wieder Kind sein und das bei strahlendem Sonnenschein. Es war absolut großartig, auch wenn Kaya viele Sachen gar nicht kannte (Blues Brothers, Waterworld…junges Ding).

Am spätem Mittag haben wir uns dann von allen verabschiedet und sind in den Joshua Tree National Park gefahren. Und welches weltbekannte Motel gibt es hier…wer weiß es!? Das Harmony Motel, wo einst U2 verweilte und dies auch auf einen Plattencover verewigte. Geschichten aus der Wüste und wie wir es in den ersten Canyon schafften und ich dort nach todesmutigen Klettereien den besten Ausblick meines Lebens hatte beim nächsten Mal.

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